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Ludwig Ellinger:
Pädagogische Führung - die dritte Dimension
Die Gestaltungsebene, die zentrale Aufgabe der Schulleitung
Die Aufgaben von Schulleitungen wachsen in den letzten Jahren permanent.
Neben der Verwaltung (1. Dimension) und der Organisation (2. Dimension)
tritt immer stärker die pädagogische Führung als dritte Dimension in den
Vordergrund von Überlegungen zur Neustrukturierung.
Ludwig Ellinger gelingt mit seinem Buch erfolgreich die Gesamtschau sowohl über derzeit bedeutsame Theorien als auch über aktuelle Aufgabenstellungen für Schulleitung aus der Sicht des Praktikers auf der Basis einer empirischen Erhebung. Der Motivation von Lehrkräften als eine der wichtigsten Aufgaben widmet Ellinger großen Raum mit vielen Gestaltungs- und Handlungsempfehlungen sowie -strategien. Für die Innovation von Schule weist er zudem auf verstärkte Elterneinbindung und auf den Ausbau der Schülermitverantwortung hin. Die Weiterentwicklung von Schule und die pädagogische Führung treffen auf Grund der gegenwärtigen Arbeitsüberlastung von Schulleitungen nicht auf optimale Voraussetzungen.
Der Verfasser definiert pädagogische Führung als eine multilaterale, handlungsorientierte Führung, die folgende Schwerpllnkte aufweist: Sie ist situativ, informativ, kommunikativ, konsultativ, kooperativ, delegativ, koordinativ, transaktional, transformational, innovativ, caritativ, schülerorientiert, entscheidungsfähig und visionär. Dabei ist das "Gefühl" für die jeweils optimale Vorgangsweise von entscheidender Bedeutung.
Um eine optimale pädagogische Führung zu erzielen, ist eine wesentlich verbesserte Auswahl, Ausbildung und Fortbildung der Schulleiter notwendig, weil nur so für die Zukunft die diagnostischen und therapeutischen Aufgaben und die optimale Zusammenarbeit mit den Lehrern, Eltern und Schülern bewältigt werden können.
Aumerkung: Ludwig Ellinger, promovierter Pädagoge, war 24 Jahre als
Konrektor und Rektor im Amt und arbeitete sieben Jahre als Lehrer und Dozent Auslandsschuldienst in Kolumbien und Chile.
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